| Um sich selbst und die Entwicklung
der eigenen Suchterkrankung besser verstehen zu können, setzen
sich die Patienten und Patientinnen in der 2. Therapiephase intensiver mit ihrer Lebensgeschichte
auseinander.
Im therapeutischen Alltag erfahren unsere Patienten und Patientinnen konkret, welches
ihre Stärken sind, die sie bei der Bewältigung der selbstgestellten
Aufgaben nutzen können. Außerdem lernen sie, einen gesunden
Umgang auch mit ihren Schwächen zu finden.
Wir ermutigen unsere Patienten und Patientinnen, neue Sichtweisen zuzulassen und
auf der Basis veränderter Verhaltensweisen Erfahrungen zu sammeln,
die ihnen helfen, ihr Leben künftig ohne Suchtmittel zufriedenstellend
zu gestalten.
Im Rahmen unterschiedlicher Freizeitaktivitäten probieren
unsere Patienten und Patientinnen aus, wie sie ihr Bedürfnis nach Entspannung
oder auch nach anregender Herausforderung auf gesunde Weise ausleben
und damit einen angemessenen Ausgleich zu den Erfordernissen des
Arbeitsalltags bewerkstelligen können.
Im therapeutischen Alltag übernehmen die Patienten zunehmend
Verantwortung, nicht nur für sich selbst, sondern auch für
andere Patienten, z.B. in Form von Patenschaften oder als Arbeitsgruppenverantwortliche.
Wesentliche Aspekte am Ende der 2. Phase sind die Entwicklung der
beruflichen Perspektive und die Klärung der geeigneten Behandlung
im Anschluß an die stationäre Entwöhnungstherapie.
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